Zirkonoxid

Vom Weltraum in den „Mundraum“


Seit Jahrtausenden sucht der Mensch nach dem idealen Werkstoff für einen Biologisch verträglichen und gleichzeitig dauerhaft stabilen Zahnersatz. Schweizer Forscher haben das mundgerechte Material entdeckt, das die Zahnmedizin und die Zahntechnik revolutioniert. Zirkonoxid, weiß wie Schnee, fest wie Stahl und so körperverträglich wie Quellwasser.

Mit Zirkonoxid gibt es nun endlich eine Lösung für die immer größer werdende Zahl von Menschen, die sich einen metallfreien, besonders bioverträglichen und dazu hochästhetischen Zahnersatz wünschen.

Der besondere Stoff für Extremsituationen ist der Wissenschaft nicht unbekannt; so befindet er sich zum Beispiel in den Hitzeschildern der Space-Shuttles, in den Keramikbremsscheiben der Formel 1-Rennwagen und teuren Sportwagen. Ebenfalls die Kugelköpfe von einigen künstlichen Hüftgelenken werden aus diesem Material hergestellt.

Während die bisher in der Zahnmedizin verwendeten Keramikgerüste meist nach einigen Jahren auseinander brachen, kann das extrem feste „weiße Gold“ auch die auftretenden hohen Kaukräfte im Mund locker aushalten. Nicht nur die hohe Stabilität, die beeindruckende Ästhetik und die reduzierte Plaqueanhaftung machen diese Hochleistungskeramik so begehrt, sondern vor allem ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Im Gegensatz zu manchen Dentallegierungen gibt es bei dem neuen Material weder einen bekannten Allergiebefall, noch krankmachende Wechselwirkungen mit bereits im Mundraum vorhandenen Metallen. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) geht laut Präsident Dr. D. Reusch von einer neuen Ära in der Zahnheilkunde aus. Nicht nur für ihn sind Metalle wie Amalgam gefährliche Zeitbomben, die bei anfälligen Patienten schwerste Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson auslösen können. Nach Ansicht der Patientenhilfe „Dritte Zähne“ e.V. kann metallener Zahnersatz sowohl Kopfschmerzen, als auch Zungenbrennen, stetige Müdigkeit, häufig wiederkehrende Infektionen bis zu Allergien hin, eine ganze Palette von Krankheiten auslösen. Darüber hinaus schwärmen Werkstoffexperten von der niedrigen Wärmeleitfähigkeit des Zirkonoxids, wodurch die Patienten keine unangenehmen Empfindungen bei heißen oder kalten Speisen befürchten müssen.

Der Werkstoff der dentalen Zukunft: Zirkonoxid

Mehr dazu unter der E-Mail: info@zahnarts.de